Mietrecht / Immobilienrecht

Gerade auch beim Thema Mietverträge und Mietrecht kann es zwischen den beteiligten Parteien (Mieter/Vermieter) zu verschiedensten Unstimmigkeiten kommen.

Sei es die Kündigung des Mietvertrages, Beschädigungen an der Mietsache, die Frage wer in welchem Umfang für Reparaturen aufzukommen hat oder auch das leidige Thema der jährlichen Nebenkostenabrechnung – um nur einige der möglichen Streitpunkte zu nennen.

Oft beharrt eine der Parteien auf ihrem Standpunkt und sieht sich im Recht.

Zur Klärung der Situation empfiehlt es sich, rechtzeitig einen kompetenten Ansprechpartner als Beistand zu konsultieren, um seine berechtigten Forderungen durchzusetzen oder unberechtigte Forderungen abzuwehren.

Die Fachberater der Kanzlei Bauer und Partner in Regensburg stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zu allen Themen rund um Ihr Mietverhältnis zur Seite – ob sie nun Vermieter oder Mieter sind.

Unsere Spezialisten im Bereich Mietrecht / Immobilienrecht:

Wasel Sabrina
Rechtsanwältin
Tel.: +49 (0)941/29680-30
Fax: +49 (0)941/29680-50
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg
  • Referendariat in Regensburg
  • Anwaltszulassung 2011
  • seit 2015 bei Bauer & Partner

Ein Mieter kann das Mietverhältnis unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten jederzeit kündigen.

Für den Vermieter fordert das Gesetz ein berechtigtes Interesse zum Ausspruch einer Kündigung.

Wann das Interesse als berechtigt gilt oder ob unter besonderen Umständen sogar eine fristlose Kündigung als gerechtfertigt anzusehen ist, unterliegt genau definierten Regelungen.

Für Sie als Vermieter oder Mieter stellen sich daher beim Thema Kündigung zahlreiche Fragen:

  • Welche Form ist bei der Kündigung zu beachten?
  • Bis wann muss die Kündigung ausgesprochen werden und zugegangen sein?
  • Wer hat den Zugang zu beweisen?
  • Müssen die Gründe der Kündigung genannt werden?
  • Rechtfertigen die vom Vermieter vorgebrachten Gründe tatsächlich eine Kündigung?
  • Was ist, wenn sich die Kündigung des Vermieters als unberechtigt erweist?
  • Kann ein Mieter sich gegen eine Kündigung durch den Vermieter zur Wehr setzen?
  • Kann der Mieter der Kündigung widersprechen?
  • Was, wenn der Mieter die Wohnung trotz der Kündigung nicht räumt?
  • Kann das Mietverhältnis nach Ablauf der Kündigungsfrist doch fortgesetzt werden und welche Folgen ergeben sich daraus?
  • Was ist, wenn der Vermieter die Kündigung einfach ignoriert?

Bei der Kanzlei Bauer und Partner in Regensburg vertreten wir Ihre Interessen rund um das Thema „Kündigung von Mietverhältnissen“, erstellen oder prüfen die Kündigungsschreiben für Sie. Wir vertreten Sie kompetent bei der Geltendmachung sowie der Durchsetzung Ihrer Rechte.

Während des Mietverhältnisses können die Parteien eine Erhöhung der Miete vereinbaren. Das kann bereits im Rahmen des Mietvertrages durch Vereinbarung einer Staffel- oder Indexmiete erfolgen.

Ohne eine solche vertragliche Regelung kann der Vermieter die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete zum Zeitpunkt der Erhöhung seit 15 Monaten unverändert ist.

Ist das Erhöhungsverlangen materiell und formell korrekt, muss der Mieter diesem zustimmen. Nach Zugang des Erhöhungsverlangens hat der Mieter in diesem Falle zum einen zwei Monate Zeit zur Prüfung und zum anderen steht ihm ein Sonderkündigungsrecht zu.

Auch nach der Durchführung kostenintensiver Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen stellt sich für den Vermieter die Frage, ob diese eine Erhöhung der Miete rechtfertigen und wenn ja, in welcher Höhe.

Auch nach Durchführung kostenintensiver Modernisierungsmaßnahmen wird sich seitens des Vermieters die Überlegung auftun, ob die diese ggf. eine Erhöhung der Miete rechtfertigen und wenn in welcher Höhe.

Sowohl auf Seiten des Vermieters als auch des Mieters stellen sich beim Thema Mieterhöhung also zahlreiche Fragen:

  • In welcher Form hat die Mieterhöhung zu erfolgen?
  • Welche Angaben sind in einem Mieterhöhungsverlangen erforderlich?
  • Gibt es eine maximale Grenze, bis zu der die Miete erhöht werden darf?
  • In welchen zeitlichen Abständen darf die Miete erhöht werden?
  • Können Kosten für Modernisierungsarbeiten zusätzlich umgelegt werden?
  • Was versteht man unter der Mietpreisbremse?
  • Was, wenn die im Mietvertrag angegebene Wohnfläche nicht korrekt ist?
  • Was, wenn der Mieter auf ein Mieterhöhungsverlangen nicht reagiert?
  • Kann die Zustimmung des Mieters zur Erhöhung der Miete gerichtlich geltend gemacht werden?
  • Gibt es bei der Durchsetzung eines Mieterhöhungsverlangens bestimmte Fristen zu beachten?
  • Was, wenn es für den betreffenden Ort keinen qualifizierten Mietspiegel gibt?
  • Ist die Berechnung des Vermieters zur Mieterhöhung korrekt?
  • Wie kann man gegen ein unberechtigtes Mieterhöhungsverlangen vorgehen?
  • Welche Frist gilt für das Sonderkündigungsrecht des Mieters?

Gerne beraten wir bei der Kanzlei Bauer und Partner in Regensburg sowohl Vermieter als auch Mieter rund um das Thema „Mieterhöhung“ und sind Ihnen bei der Geltendmachung sowie der Durchsetzung Ihrer Rechte behilflich.

Die jährliche Nebenkostenabrechnung ist sowohl für den Mieter wie auch den Vermieter ein regelmäßiges Ärgernis.

Für den Vermieter gibt es bei der Erstellung der Nebenkostenabrechnung so einiges zu beachten, wie beispielsweise die Einhaltung der Abrechnungsfrist, die Wahl des korrekten Umlageschlüssels, die Erstellung einer nachvollziehbaren Abrechnung.

Enthält die Nebenkostenabrechnung hier Ungenauigkeiten oder Fehler laufen Sie als Vermieter Gefahr, dass Sie einen Teil der Nebenkosten nicht einfordern können.

Zudem können sich die Betriebskosten, wie alle anderen Kosten auch, erhöhen. Inwiefern und in welcher Höhe dürfen sie in diesem Fall die vereinbarte Betriebskostenpauschale beziehungsweise Vorauszahlung erhöhen?

Wenn der Mieter darüber hinaus die Zahlung verweigert oder ständig neue Einwendungen vorbringt stellt sich die Frage, welche Schritte zu unternehmen sind.

Als Mieter haben Sie natürlich ein berechtigtes Interesse, Ihre Nebenkostenabrechnung genau zu prüfen – schließlich wollen Sie nicht mehr zahlen, als Sie müssen.

Gerade im Bereich der Nebenkosten ergeben sich also für den Vermieter und den Mieter zahlreiche Fragen, wie zum Beispiel:

  • In welcher Frist hat der Vermieter über die Nebenkosten abzurechnen?
  • Was ist bei der Erstellung der Abrechnung zu beachten?
  • Wie lange können gegen die Abrechnung Einwände vorgebracht werden?
  • Wie genau sind die Einwände gegen die Nebenkostenabrechnung zu bezeichnen?
  • Wie sind Warmwasser- und Heizungskosten abzurechnen?
  • Sind die abgelesenen Werte korrekt?
  • Wie erklärt sich der enorme Anstieg der Heiz- und Warmwasserkosten?
  • Darf der Vermieter alle in der Abrechnung enthaltenen Positionen tatsächlich umlegen?
  • Was hat es mit dem Wirtschaftlichkeitsgebot auf sich?
  • Wie kann die Abrechnung des Vermieters überprüft werden?
  • Was, wenn der Mieter die Nachforderung nicht begleicht?
  • Können zur Vermeidung künftiger hoher Nachzahlungsbeträge die Betriebs-/Nebenkostenvorauszahlungen erhöht bzw. angepasst werden?

Gerne beraten wir Sie bei der Kanzlei Bauer und Partner in Regensburg rund um das Thema Nebenkostenabrechnung, erstellen oder prüfen selbige für Sie und vertreten Sie bei der Geltendmachung sowie der Durchsetzung Ihrer Rechte.

Wird die eigene Wohnung zu groß oder für eine Person zu teuer, stellt sich schnell die Frage, ob man ein Zimmer an einen Dritten untervermieten kann.

Müssen Sie als Mieter die Zustimmung des Vermieters einholen, wenn Sie Eltern oder Kinder in Ihre Wohnung aufnehmen wollen oder mit Ihrem Lebensgefährten zusammenziehen wollen und wie reagieren Sie wenn der Vermieter Einwände gegen die Aufnahme neuer Personen vorbringt?

Soll ein Teil oder die gesamte Wohnung untervermietet werden, können sich für den Vermieter wie auch den Mieter zahlreiche Fragen ergeben:

  • Was sind „in der Person des Dritten liegende wichtige Gründe“?
  • Gibt es Möglichkeiten zur Erwirkung der Zustimmung des Vermieters bzw. ist der Anspruch gerichtlich einklagbar?
  • Wie kann der Vermieter eine nicht genehmigte und nicht berechtigte Untervermietung unterbinden? Gegen wen kann er seine Ansprüche richten?
  • Darf der Vermieter die Untervermietung ggf. von der Erhöhung der Miete abhängig machen?
  • Was ist bei Abschluss eines Untermietvertrages zwischen Mieter und Drittem zu beachten?

Gerne beraten wir Sie in der Kanzlei Bauer und Partner in Regensburg rund um das Thema „Untervermietung“ und sind Ihnen bei der Geltendmachung sowie der Durchsetzung Ihrer Rechte behilflich.

Zu einer der Hauptpflichten des Mieters zählt es, an den Vermieter die vereinbarte Miete pünktlich zu entrichten. Nicht jeder Mieter nimmt es jedoch mit dieser Verpflichtung so genau, zahlt die Miete unregelmäßig oder vielleicht auch gar nicht. Welche Möglichkeiten haben Sie als Vermieter Ihre Ansprüche geltend zu machen und unter welchen Umständen ist eine Kündigung gerechtfertigt.

Auch finanzielle Notsituationen können dazu führen, dass der Mieter die Miete nicht mehr ausgleichen kann.

Wie sollen Sie als Vermieter reagieren, wenn der Mieter eventuell unberechtigte Minderungsansprüche oder eigene Zahlungsansprüche geltend macht?

Im Falle der Beendigung eines Mietverhältnisses – gleich aus welchem Grunde und von welcher Seite ergeben sich oft Unstimmigkeiten bezüglich des Zustandes, in dem das Mietobjekt übergeben werden muss. In vielen Mietverträgen ist dies genau geregelt, doch inwiefern sind die hierzu getroffenen Regelungen wirksam?

Sowohl als Mieter wie auch als Vermieter ergeben sich gegebenenfalls also zahlreiche Punkte, die der Klärung bedürfen.

Bei der Kanzlei Bauer und Partner in Regensburg vertreten wie Ihre Interessen als Mieter oder Vermieter und stehen Ihnen als starker Partner bei der Durchsetzung Ihrer berechtigten oder Abwehr unberechtigter Interessen zur Seite.

Schönheitsreparaturen wie Malerarbeiten im Innenbereich, die Pflege der Fußböden und andere Instandhaltungsarbeiten obliegen eigentlich dem Vermieter.

Im Rahmen eines Mietvertrages können jedoch beide Vertragsparteien vereinbaren, dass Schönheitsreparaturen in einem bestimmten Umfang vom Mieter übernommen werden.

Jedoch kann dem Mieter hier nicht jede Pflicht aufgebürdet werden. Vorformulierte Schönheitsreparaturklauseln waren und sind bereits Gegenstand zahlreicher gerichtlicher Auseinandersetzungen.

Detaillierte Regelungen über genaue zeitliche Abstände oder Bestimmungen über die zu verwendenden Arbeitsmaterialien sind oft unwirksam.

Auch Forderungen über den Umfang der durchzuführenden Arbeiten dürfen die gesetzlichen Vorgaben nicht überschreiten.

Für Sie als Mieter kann es sich daher durchaus lohnen, die in Ihrem Mietvertrag verwendete Klausel professionell prüfen zu lassen.

Für Sie als Vermieter hingegen ist es wichtig eine Formulierung zu wählen, die im Streitfall einer gerichtlichen Überprüfung standhält.

Bei der Kanzlei Bauer und Partner in Regensburg vertreten wir Ihre Interessen als Vermieter oder Mieter. Wir übernehmen für Sie die Erstellung von rechtssicheren Mietverträgen oder vertreten Sie gegen unberechtigte Forderung aus einem bestehenden Mietvertrag.